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Beispiel einer Rede: Politische Rede eines Bürgermeisterkandidaten (parteilos)

Meine sehr verehrten Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich stehe heute vor Ihnen, weil ich, genau wie Sie, unzufrieden bin. Ich bin unzufrieden über die Art und Weise, wie diese Gemeinde in den letzten acht Jahren verwaltet wurde. Man versprach uns Investitionen in die Bildung, in die Straßen an der Westseite der Gemeinde und in die sogenannte Zukunft. Man versprach uns, wie so oft, das Blaue vom Himmel. Doch wurde kein Wort darüber verloren, wie diese Versprechungen gegenfinanziert würden. Es war eben wieder einmal Wahlkampf und das war es, was wir hören wollten. Wir glaubten daran und wurden enttäuscht – wie wir so oft von der Politik enttäuscht wurden.
Und genau aus diesem Grund stehe ich nun vor Ihnen, als einer von Ihnen, einer der Enttäuschten, die auf Veränderung hofften. Ich bin mehr als enttäuscht – ich bin wütend. Wütend genug, um die Initiative zu ergreifen und mich selbst zur Wahl zu stellen.

Ich, als einer von Ihnen, möchte an dieser Stelle keine leeren Versprechungen anbieten, sondern Lösungen; Veränderungen; realistische Vorschläge. Natürlich möchte auch ich die seit langem versprochenen Investitionen in die Tat umsetzen, aber ich suche, anders als mein Kontrahent, nach Wegen, um die finanziellen Mittel für diese Investitionen auch tatsächlich bereitzustellen:

So schlage ich vor, unsere Gemeinde für die Industrie attraktiver zu machen. Wir alle wissen, dass unsere Gemeinde nicht die Größe besitzt, um Gewerbeparks anzulocken, aber ein Werk, ein mittleres bis großes Werk, könnte uns als Standort für die Industrie auf die Landkarte setzen. Immerhin verfügen wir über einige Abiturienten, die keine Ausbildungsstelle bekommen - die nach München oder Nürnberg gehen müssen, um eine Ausbildung machen zu können. Diese jungen Menschen wollen wir hier halten und ihnen hier in dieser Gemeinde eine Perspektive bieten.

Wie können wir uns als Industriestandort attraktiver machen, fragen Sie sich jetzt. Ich sage es Ihnen: Eine drastische Senkung der Gewerbesteuer. Natürlich werden Sie jetzt sagen, dass das unser finanzieller Ruin sein wird, da unsere Gemeindekasse doch jetzt schon nur knapp die Ausgaben deckt aber ich sehe das anders: Ein neues Werk, ein neuer Industriestandort innerhalb unserer Gemeindegrenzen schafft Arbeitsplätze, die wiederum Wohlstand schaffen und dadurch können andere Unternehmen dazu bewogen werden, sich ebenfalls hier niederzulassen. Unsere ausgezeichnete Verkehrsanbindung wird momentan doch kaum genutzt! Nutzen wir Sie! Nutzen wir unser Potenzial! Fleiß, Sorgfalt und gute Arbeit - das können wir anbieten. Ich bin fest davon überzeugt, dass es viele Unternehmen gibt, die genau das suchen. Holen wir sie hier her!
Nicht nur passiv wartend sondern aktiv! Ich werde, sollte ich gewählt werden, einen neuen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin einstellen, die aktiv mit der Aufgabe betraut wird, Unternehmen in ganz Deutschland, vielleicht sogar in den europäischen Nachbarländern, dazu zu bewegen, sich bei uns niederzulassen.

Denn eines ist klar: Dieser Stillstand, diese ewigen Ausreden und der langsame aber stetige Trend nach unten müssen enden. JETZT! Und ich setze mich dafür ein, sofern Sie mir Ihr Vertrauen schenken. Viele von Ihnen kennen mich persönlich und wissen, auf Stefan Rieger ist Verlass und ich werde Sie nicht enttäuschen. Darauf mein Wort!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


 

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